Bürgermeisterin Eva Weber sprach zur Entwicklung der Stadt Augsburg

Ende Juli hat der Vorstand des BDS Augsburg zum 2. Sommerempfang eingeladen. „Wir wollen den Sommerempfang mit unserem Mitgliedern zu einer schönen Tradition werden lassen“, so der Vorstandsvorsitzende Rolf Neuburger. Rund 40 Gäste haben den lauen Sommerabend auf der herrlichen Terrasse des Augsburger Lokals N8Stallung im Schlachthofquartier ganz besonders genossen.

Viele Mitglieder nutzten den lauen Sommerabend, um sich in lockerer Atmosphäre bei Sommertrinks und Fingerfoods auszutauschen, das Netzwerk zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen. Gekommen war auch die neue Vizepräsidentin des BDS Bayern Ulla Widmann-Borst, mit der sich die Mitglieder ebenfalls lebhaft und interessiert austauschten.

Seit 1874 vertritt der BDS Bayern die Interessen der mittelständischen Unternehmer und Selbständigen in Bayern. Heute ist der BDS Bayern mit rund 18.000 Mitgliedern in über 540 Ortschaften Bayerns größter branchenübergreifender Wirtschaftsverband. „Mit unserem einmaligen Netzwerk bündeln wir die Innovations-, Gestaltungs- und Wirtschaftskraft des bayerischen Mittelstandes und vertreten seine Interessen nachhaltig gegenüber Politik und Wirtschaft. Daher freuten wir uns, dass die Wirtschafts- und Finanzreferentin und 2. Bürgermeisterin der Stadt Augsburg, Eva Weber, gekommen ist und über die Entwicklung der Stadt Augsburg mit all ihren demografischen Besonderheiten und Innovationen berichtet hat“, so Frank Dietrich, Vorstand beim BDS Augsburg, bei der Begrüßung der Gäste. Weber kam erst einen Tag vorher mit vielen neuen Eindrücken vom Deutschen Städtetag zurück und deshalb erfuhren die Mitglieder des BDS auch gleich die neuen Megatrends in Bezug auf die Entwicklung der Städte.

Megatrend: Zurück in die Stadt
So wächst zum Beispiel der Anteil der Menschen in der Stadt, auf dem Land schrumpft die Bevölkerung. In der Stadt zu wohnen und zu arbeiten ist wieder sehr attraktiv. Weber zitierte aus einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung: „In Bayern werden in 15 Jahren eine halbe Million mehr Menschen leben. Die Hälfte der Einwohner wird dann älter als 45 Jahre alt sein. In den Städten entscheidet sich künftig die Lebensqualität.“ Wie wird das in Augsburg sein? Die Fuggerstadt gehört zur Metropolunion München und hat deshalb auch Metropolqualitäten. Das zeigt sich in der finanziellen Unterstützung des Freistaates Bayern am Augsburger Stadttheater. Und das zeigt sich vor allem auch am Innovationspark, einem Forschungszentrum mit Technologien der Zukunft. Ein Ort, der Anwendung und Forschung miteinander verbindet.