Mit sicherem Auftreten, mit situationsbedingter Kleidung und mit guten Tischmanieren ist man immer akzeptierter Gesprächspartner. Privat wie geschäftlich.

Die Referentin vermittelt locker und überzeugend, worauf es ankommt. Und Sie gehen nach hause in dem Gefühl, bisher alles richtig gemacht zu haben oder Sie haben Neues erfahren.

Ort:
Hotel Alpenhof
Donauwörtherstr. 233
8654 Augsburg
Referent/in/en:
Lydia Morawitz

Lydia Morawitz vermittelte die wesentlichen Erfolgsfaktoren für beruflichen Erfolg. Es kommt zwar immer auf die Branche an bzw. auf das jeweilige Gegenüber. Aber grundsätzliche Aspekte gelten in jeder Situation und für den beruflichen wie privaten Bereich.

So ist der erste Eindruck der entscheidende und lässt sich später nur mühsam korrigieren. Bestimmend sind Körpersprache und Kleidung: Körperbau, -haltung, Gang Bewegungsabläufe, sowie Mimik, Gestik und Distanzverhalten. Bei der Kleidung sind es – Qualität, Stilrichtung, Passform Zusammenstellung und Farbe.

Alle Stichworte erläutert Frau Morawitz im Detail in Wort und Bild. Sie beantwortete die Fragen der Teilnehmer, was teilweise zu recht unterhaltsamen Situationen führte. Sie gab aber auch konkrete Tipps und wies auf absolute Tabus hin. Für Manchen eine echte Ergänzung waren richtig zu verstehende Kleidervermerke auf Einladungen.

(Den Vortrag erhalten Sie auf Anfrage unter RDNeuburger (at) CeCe-M.de).

„Grüßen & Begrüßen“ war der zweite große Bereich. Mancher meinte zuerst, „weiß ich alles“ – war dann aber doch vom einen oder anderen Aspekt überrascht. Interessanter Hinweis der Referentin: Im Alltagleben werden manche Regeln vernachlässigt. Aber richtiges Verhalten im Kunden-Gespräch wird oftmals mit stiller Anerkennung honoriert. Das muss ja nicht von Nachteil sein.

Beim „Richtig vorstellen und bekannt machen“ werden manchmal Regeln ignoriert, obwohl man es intuitiv oft besser weiß. So wird im beruflichen Umfeld immer der Rangniedere dem Ranghöheren vorgestellt, der Mitarbeiter dem Kunden. Im Privaten gilt stets: Der/die deutlich Jüngere wird dem/der deutlich Älteren vorgestellt – der Herr der Dame.

Ein weiteres Gebiet, in dem oft Unsicherheit herrscht sind die „Selbstvorstellung“ sowie Titel und „Adelsbezeichnungen“. So heisst es grundsätzlich „ohne Titel vorstellen“ und stets mit Vor- und Zuname. Und, sollte es jemand falsch machen: nie massregeln! Gehen Sie darüber hinweg und denken Sie sich Ihr Teil.

Zum Thema „Allgemeine Umgangsformen“ beleuchtete Frau Morawitz den Alltag mit all seinen Stolperfallen. Wenn der Flur oder der Weg eng wird, geht der Herr vor der Dame. – Ins Restaurant geht der Herr vor der Dame. – Der Herr geht rechts von der Dame.

Alles Fragen, die einen Hinweis auf die Kinderstube geben. Und wer zu Beginn des Abends unsicher war, kann zukünftig durch bewusstes Verhalten täglich perfekter werden.

Im so genannten Small Talk kann man leicht punkten, wenn man einige Aspekte berücksichtigt. Small Talk ist nämlich ein Ping Pong Spiel:

Gehen Sie mit positiven Gedanken auf die Menschen zu. Lächeln Sie Ihr Gegenüber an. Benutzen Sie „Türöffner“ wie z.B. den Branchenhinweis auf einem Namensschild, um ein Gespräch in Gang zu bringen. Sammeln und lesen Sie Visitenkarten, d.h. fragen Sie nach dem, was Sie auf der Visitenkarte lesen. Das zeigt Interesse.

Vermeiden Sie Tabu-Themen, wie Krankengeschichten, Religion oder Politik,
berufliche Fachfragen oder Klatsch und Tratsch. Hier können Sie schnell in ein Mienenfeld geraten. Harmonie und Sympathie sind da schnell wie weggeblasen.

Zu allen Themen entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, die das breite Interesse zeigte und gleichzeitig zu einer entspannten und unterhaltsamen Atmosphäre beitrug.

Wegen der zahlreichen Diskussionsbeiträge kam das Thema „Tischmanieren“ zu kurz. Wir vereinbarten deshalb, nächstes Jahr einen speziellen Abend diesem Thema zu widmen. Frau Marlene Schön – unser Mitglied und Chefin des Hotel Alpenhof – wird die notwendigen Utensilien zur Verfügung stellen, damit es ein lebendiger Abend wird. Also freuen Sie sich schon heute.