Liebe Deinen Stress wie Dich selbst
Wie Sie aus Stress einen langlebigen und zuverlässigen Motor für Ihr Leben machen; zeigt Ihnen in einem kurzweiligen Vortrag Andrea Scherkamp, GesundheitsCoach:
Ort:
Hotel Alpenhof
Donauwörtherstr. 233
86154 Augsburg
Referent/in/en:
Andrea Scherkamp

Liebe Deinen Stress wie Dich selbst

[B]„Das, was du heute bist, ist ein Hinweis darauf, was du gelernt hast und nicht, was dein Potenzial ist.“ Mit diesem Spruch der Familientherapeutin Virginia Satir, lässt sich der Vortrag von Andrea Scherkamp, BusinessCoach, GesundheitsCoach und Consultant beim UnternehmerTreff des BDS Augsburg im Hotel Alpenhof am Besten umschreiben.[/B]

Getreu ihres Mottos“ Wie Sie aus Stress einen langlebigen und zuverlässigen Motor für Ihr Leben machen“ zog die junge Frau die rund 50 Gäste in ihren Bann. Auf der einen Seite, so referierte sie, spornt Stress zu Höchstleistungen an, die zufrieden machen, motivieren und einen Menschen erfüllen. Stress kann aber auch belastend und kräfteraubend sein. Dann macht er müde, reizbar und unzufrieden. Dieser Stress kann Krankheiten verursachen und z.B. zum Burn-Out Syndrom führen.

Wie es rausgeht aus dem Teufelskreis? Dafür hatte Andrea Scherkamp eine überraschende Antwort parat. Der springende Punkt im Stressmanagement sei nämlich Selbstwert. „Sie empfinden sich und Ihr Leben in dem Maße als positiv, in dem Sie sich selber als wertvollen Menschen von innen her spüren und die Kontrolle haben über das, was mit Ihnen geschieht, was Sie zulassen oder wie Sie etwas fühlen“ sagte die Referentin. Gehen diese Werte verloren fängt negativer Stress an.

Als zweiten wichtigen Punkt in der „Stresslandschaft“ nannte Andrea Scherkamp die Glaubenssätze. Wie eine Situation, ob im Beruf oder im Privaten, nämlich bewertet und auf sie reagiert wird, ist abhängig davon, welche Glaubenssätze gespeichert wurden. Ein Glaubenssatz wird als unumstößliche Wahrheit angesehen, vor allem wenn er seit den Kindestagen fest im Bewusstsein verankert ist. Wer kennt nicht die typischen Glaubenssätze wie „Jungen weinen nicht“ oder „Mädchen sind lieb und brav“? „Reflektieren“ lautet ihr Tipp, um Glaubenssätze und somit den Stress zum Freund zu machen. Unreflektierte Glaubenssätze nämlich passen nicht mehr in unser jetziges Leben. Die Folge: Der Glaubenssatz engt ein, behindert die eigene Entfaltung, blockiert Entscheidungen und Wünsche.

An dieser Stelle erzählte die geborene Münchnerin die Geschichte von Fröschen, die einen Turm hochklettern sollen. Andere Frösche tummeln sich um den Turm und rufen dauernd: „Das schafft ihr ja nie“ oder „Gebt doch gleich auf“. Und wirklich: Alle Frösche geben peu à peu auf, bis auf Einen. Als dieser an seinem Ziel gefragt wird, was denn sein Geheimnis war, bemerken die Umstehenden erst, dass er taub ist – er hat die demotivierenden Rufe gar nicht gehört.

Eine andere Geschichte, die die Münchnerin auf bayerisch von sich gibt, ist die eines Großvaters, der aus dem Fenster schaut, sieht, dass es regnet und sagt „Mei, bin ich froh, dass es regnet“. Deswegen befragt, erklärt er: „Mei, wenn ich nicht froh wäre, würde es auch regnen“. War der BDS froh, dass er Andrea Scherkamp als Referentin gewinnen konnte!

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