KUKA Roboter ist europaweit der Marktführer für Industrieroboter.

Neuestes Produkt ist ein Freizeit-Roboter für die Vergnügungsbranche.

Ort:
KUKA Kundencenter Gersthofen
Referent/in/en:

Kein namhafter Automobilhersteller kommt heute in der Produktion ohne Roboter aus. KUKA Roboter sind deshalb weltweit überall anzutreffen. Wo immer in dieser Welt Automobile deutscher Hersteller produziert werden, ist KUKA vertreten.

Über 90 Mitglieder des BDS/DGV hatten sich zu diesem „BDS-Unternehmer-Treff“ angemeldet. Die hochsommerlichen Temperaturen hielten allerdings einige wenige ab, der hoch interessanten Präsentation zu folgen und damit ein Erlebnis zu versäumen.

KUKA hat in seiner langen Firmengeschichte recht unterschiedliche Produkte (z.B. Müllfahrzeuge oder Reiseschreibmaschinen) hergestellt bzw.. vermarktet, bevor man sich auf das recht profitable Geschäft mit Robotern konzentrierte. Motor für diese Entwicklung war die immer intensiver werdende Automatisierung in der Automobilindustrie. Die deutschen Rahmenbedingungen führten dann auch schnell dazu, dass man bei KUKA sowohl in der Produktentwicklung wie im Servicebereich kontinuierliche Fortschritte machte und damit heute auf dem Weltmarkt die Nase vorn hat.

Die Roboter in unterschiedlichsten Größen arbeiten auf sechs Bewegungs-Ebenen. Es gibt somit kaum einen Arbeitsprozess oder Bewegungsablauf, der nicht von einem Roboter ausgeführt werden könnte. In jedem Einzelfall hängt der sinnvolle Einsatz von den Rahmenbedingungen ab, z.B. Lohnkosten, Arbeitszeiten etc. Aber selbst ein Hochlohnland wie Deutschland kann in zahlreichen Branchen durch den Einsatz von Robotern durchaus wettbewerbsfähig bleiben.

Inzwischen hat man das Knowhow auch für weitere Branchen umgesetzt, z.B. in der Verpackungs-Industrie oder in Schlachthöfen. Hier gibt es keine Grenzen.

Und so kam auch die Idee, das Roboter-Knowhow für die Unterhaltung zu nutzen. Schnell war der inzwischen viel beachtete „Robocoaster“ entwickelt. Im Legoland bei Günzburg wirbelt der erste Robocoaster in einem Vergnügungspark jeweils zwei Besucher in atemberaubenden Bewegungen durch die Luft. Sechs Schwierigkeitsstufen bieten entsprechenden Nervenkitzel.

Einige Mitglieder des BDS/DGV überwanden ihre anfänglichen Hemmungen und wagten eine Fahrt mit dem Robocoaster. Einhellige Meinung war dann auch uneingeschränkte Zustimmung.

Fazit:, Roboter erleichtern nicht nur Arbeitsprozesse, sonder können auch viel Spaß bereiten.

Eine wesentliche Voraussetzung für den Einsatz des Robocoasters ist die schnelle Umprogrammierung von einem Bewegungsprogramm zum nächsten – durch eine handliche Fernbedienung. Dies ist ein wesentlicher Faktor im Einsatz „normaler“ Roboter. Denn hier werden Kosten bei der Umrüstung reduziert. Mitarbeiter ohne tiefgreifende Ausbildung können schnell und problemlos dem Roboter neue Bewegungsabläufe einprogrammieren.

Wir konnten erleben, wie ein mittelständisches Unternehmen durch extreme Fokussierung auf ein Kern-Knowhow – nämlich Arbeitsabläufe schneller, sicherer und kostengünstiger zu machen – weltweite Bedeutung erzielt. Und dies am Standort Deutschland.

Herr Hauptmann von KUKA und seine Kollegen sagen wir herzlichen Dank. Für den interessanten Vortrag, die Demonstration zahlreicher weiterer Roboter und speziell für die Fahrten mit dem Robocoaster. Die leckere Bewirtung vor, während und nach den einzelnen Programmpunkten motivierte Viele zum Netzwerkeln.