In Kooperation mit der Bürgerinitiative pro augsburg ist es uns gelungen, den wirtschaftspolitischen Sprecher der FDP Bundestagsfraktion Rainer Brüderle zu einer Vortragsveranstaltung zu gewinnen. .
Ort:
Zeughaus – Reichlesaal
Zeugplatz 4
86150 Augsburg
Referent/in/en:
Reinhard Brüderle
Stv. Fraktionsvorsitzender und wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP Bundestagsfraktion

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Pro augsburg und der Bund der Selbständigen in Schwaben luden ein und ca 150 Interessierte kamen ins Zeughaus, um Rainer Brüderle, den wirtschaftspolitischen Sprecher der FDP Bundestagsfraktion zu hören.

In seiner Begrüßung forderte Prof Rainer Liebich – OB Kandidat von FDP und der Bürgervereinigung „pro augsburg“ –einen „Runden Tisch aller an der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region Augsburg Beteiligten“. Der Mittelstand als Säule der Wirtschaft muß auch auf kommunaler Ebene gefördert werden.

Der Vorstand des Mit-Veranstalters „Bund der Selbständigen“, Rolf D. Neuburger betonte in einer kurzen Betrachtung die immateriellen Vorteile einer Selbständigkeit – für die Selbständigen selbst, aber auch für die Wirtschaft in Augsburg. Die immateriellen Aspekte des Selbständigseins sind nämlich mindestens so bedeutend, wie die materiellen Ergebnisse eigener Erfolge: Man ist als sein eigener Chef unabhängig. Man entscheidet selbst. Man erntet selbst die Früchte des Erfolges. Man handelt eigenverantwortlich.

Neuburger betonte im Hinblick auf den 3. März 2002, dass die Profis von pro augsburg wissen, was bei kommunalpolitischen Entscheidungen gut ist für die Wirtschaft in Augsburg und damit gut für die Selbständigen.

Über die notwendigen Voraussetzungen auf Bundesebene ließ Rainer Brüderle aus Sicht der FDP Dampf ab. Es war ein klares Bekenntnis zu eigenverantwortlichem Tun der Unternehmer. Er erläuterte an zahlreichen Beispielen, wie durch bessere Bundespolitik die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft und speziell für den Mittelstand verbessert werden können. „Die Steuerpolitik muß mehr Raum für Bürger und Wirtschaft geben“. Wir brauchen „eine radikale Vereinfachung des Steuerrechts“. „Wir haben zu hohe Belastungen“ und das führte dazu, dass Deutschland inzwischen „die Schlafmütze Europas“ sei. Die Ökosteuer würde er ersatzlos streichen, die Steuerreform vorziehen, die 630,- Mark-Regelung zurücknehmen, die „unselige“ Reform der Scheinselbständigkeit (Existenzgründer-Vernichtung) abschaffen.

Lang anhaltender Applaus zeigte, dass er, aber auch seine beiden Vorredner, den Nerv der Zuhörer voll getroffen hatten.

Lohnt sich Selbständigkeit noch?

Pro augsburg und der Bund der Selbständigen in Schwaben luden ein und ca 150 Interessierte kamen ins Zeughaus, um Rainer Brüderle, den wirtschaftspolitischen Sprecher der FDP Bundestagsfraktion zu hören.

In seiner Begrüßung forderte Prof Rainer Liebich – OB Kandidat von FDP und der Bürgervereinigung „pro augsburg“ –einen „Runden Tisch aller an der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region Augsburg Beteiligten“. Der Mittelstand als Säule der Wirtschaft muß auch auf kommunaler Ebene gefördert werden.

Der Vorstand des Mit-Veranstalters „Bund der Selbständigen“, Rolf D. Neuburger betonte in einer kurzen Betrachtung die immateriellen Vorteile einer Selbständigkeit – für die Selbständigen selbst, aber auch für die Wirtschaft in Augsburg. Die immateriellen Aspekte des Selbständigseins sind nämlich mindestens so bedeutend, wie die materiellen Ergebnisse eigener Erfolge: Man ist als sein eigener Chef unabhängig. Man entscheidet selbst. Man erntet selbst die Früchte des Erfolges. Man handelt eigenverantwortlich.

Neuburger betonte im Hinblick auf den 3. März 2002, dass die Profis von pro augsburg wissen, was bei kommunalpolitischen Entscheidungen gut ist für die Wirtschaft in Augsburg und damit gut für die Selbständigen.

Über die notwendigen Voraussetzungen auf Bundesebene ließ Rainer Brüderle aus Sicht der FDP Dampf ab. Es war ein klares Bekenntnis zu eigenverantwortlichem Tun der Unternehmer. Er erläuterte an zahlreichen Beispielen, wie durch bessere Bundespolitik die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft und speziell für den Mittelstand verbessert werden können. „Die Steuerpolitik muß mehr Raum für Bürger und Wirtschaft geben“. Wir brauchen „eine radikale Vereinfachung des Steuerrechts“. „Wir haben zu hohe Belastungen“ und das führte dazu, dass Deutschland inzwischen „die Schlafmütze Europas“ sei. Die Ökosteuer würde er ersatzlos streichen, die Steuerreform vorziehen, die 630,- Mark-Regelung zurücknehmen, die „unselige“ Reform der Scheinselbständigkeit (Existenzgründer-Vernichtung) abschaffen.

Lang anhaltender Applaus zeigte, dass er, aber auch seine beiden Vorredner, den Nerv der Zuhörer voll getroffen hatten.