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Dienstag, 28. Oktober 2003, 18:30 Uhr

Bericht: Anti-Aging-Strategien - Fitness und Schönheit für´s ganze Leben

Nicht nur Krankheit oder Unfall führen heute zum ästhetischen Facharzt. In einer Zeit, in der ein schöneres Äußere privat wie geschäftlich Türen öffnen kann, streben immer mehr Frauen und Männer in die Praxis von Schönheitschirurgen.

Ort:
Hotel Dorint
Imhofstraße 12
Im Hotelturm

Referent/in/en:
Dr. Martina Bayerl und Dr. Renè Kuropka


Anti-Aging-Strategien - Fitness und Schönheit fürŽs ganze Leben

Jeder ist so jung wie er sich fühlt und möchte deshalb auch so aussehen.

Anti-Aging bedeutet, Gesundheit – Vitalität – Leistungsfähigkeit – Attraktivität – mentale Kraft im Leben zu erhalten. Das heisst auch: If You look good, you feel good.

1900 lag die Lebenserwartung von Frauen bei 47 Jahren. Heute liegt sie bei 79. Ausschlaggebend hierfür sind optimierte Lebensbedingungen, gesündere Ernährung und eine bessere medizinische Versorgung.

Der natürliche Alterungsprozess wird zu einem Drittel durch die Gene bestimmt, aber zu zwei Dritteln durch die Lebensweise: Sport und Bewegung – positive Lebenseinstellung – soziales Umfeld (verheiratete leben länger) – gesunde Ernährung – ausreichend Schlaf.

Die Referenten erläuterten an zahlreichen praktischen Details mit viel Fotos, wie man sein „älter werden“ positiv beeinflussen kann: ein Leben lang trainieren bringt einem 60-70 Jährigen die Muskelmasse eines 30-Jährigen und er hat stabilere Knochen. Herz- und Kreislauffunktionen können bis zu 20 Jahre verjüngen.

Fehl-Ernährung in jungen Jahren machen sich erst nach 10-20 Jahren bemerkbar. Richtig ernähren heißt: Täglich frisches Obst und Gemüse – täglich Vollkornprodukte – maximal 1x wöchentlich rotes Fleisch – täglich hochwertiges Eiweiß (Milch, Seefisch) – Zucker und Süßigkeiten reduzieren – pflanzliche Fette bevorzugen – täglich 2 –3 Liter trinken.

Wer all dies beherzigt, kann auch im Alter gut aussehen und sich deshalb gut fühlen. Ab dem 35. Lebensjahr lässt der Körper die Vergangenheit erkennen. Alle Sünden (Sonne, Rauchen, Alkohol, falsche Ernährung, fehlender Schlaf) beginnen ihr Zerstörungswerk.

Da das Fehlverhalten der meisten von uns in der Vergangenheit liegt, müssen wir schnellstens etwas für die Zukunft ändern. In erster Linie unser Leben (siehe oben) und wenn wir wollen, können wir die äußeren Spuren der Zerstörung beseitigen. Das können unbedeutende Korrekturen sein, oder auch tiefergreifende chirurgische Eingriffe. Aber schon kleinste Behandlungen können erstaunliche Erfolge zeitigen.

Was alles möglich ist, demonstrierten die Referenten an vielen Beispielen.

Therapie von Falten durch Unterspritzungen, Peelingverfahren, Laserlifting, Liftings (Mundwinkel, Mini, Facelifting). Die richtige Hautpflege kann durch dermatologische Substanzen den Alterungsprozess verlangsamen. Mit moderner Lasermedizin und OP-Methoden kann man kleine bis schwerwiegende Diagnosen behandeln.

Der Laser ist zwar kein Wundermittel, aber den richtigen Laser im richtigen Fall eingesetzt, kann erstaunliche Ergebnisse erzielen. Der Laser erweitert Äderchen, er entfernt Pigmentflecken und Altersflecken z.B. auf Händen. Jugendsünden wie Tätowierungen können heute durch spezifische Laserbehandlungen entfernt werden. Das gleiche gilt für Haarentfernung.

Ein weiteres Kapitel war der „Weg zum Wunschkörper“. Hier zeigten zahlreiche Fotos Fettabsaugungen und Liposuction im Bauch- und Hüftbereich von Männern. Die Entfernungen von Krampfadern und Besenreisern war dann der Übergang von ästhetischen zu Gesundheitsaspekten.

Unbehandelte Krampfadern können nämlich zu lebensbedrohenden Situationen führen. Sie müssen in jedem Fall untersucht und eventuell behandelt werden. Mit schonenden Operationsmethoden unter örtlicher Betäubung, also ohne Vollnarkose und ambulante Behandlung machen es den Patienten heute leicht, das Richtige zu tun.

Muttermal-Untersuchungen als Hautkrebsvorsorge (eine der gefährlichsten Krebsarten) sowie Hautkrebs-Früherkennung (das wesentliche Mittel zur Heilung) zeigten am Schluss eindeutig, dass der Abend nicht nur dem schönen Erscheinungsbild galt.

Zahlreiche Teilnehmer waren am Ende des informativen Abends sehr nachdenklich. Die Meisten waren sich aber einig: wir sollten mehr in unseren Körper hören, wir sollten einige Verhaltensweisen überdenken und wenn es um besseres Aussehen geht, kann man eine Menge tun.

Bilder von der Veranstaltung
  • Dr. René Kuropka, Dr. Martina Bayerl, Rolf D. Neuburger
  • Herr und Frau Wagner
  • Brigitte Müller, Corinna Voitl
  • Miriam Krebs, Herrmann Schnierle
  • Dr. Martina Bayerl, Dr. René Kuropka mit den Eltern Bayerl
  • Christian Dumler, Heinz Hirsch
  • Gast, Petra Schabinger
  • Gloria Gesell, Vjeran Bronic, Simone Stephinger
  • Johannes Kopp, Max Samer
  • Werner Frank mit Gattin
  • Werner Frank mit Gattin
  • Dr. Schneider, Corinna Voitl, Rolf D. Neuburger
  • Max Samer, Regina und Karlheinz Ostermeier
  • Kornelia und Georg Kühbacher
  • Klara und Ludwig Lutz
  • Johannes Kopp, Frau Schimanski
  • Keine Beschreibung
  • Ingrid und Andreas Heil
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