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Auch Klein- und mittelständische Unternehmen betreiben Forschung und Entwicklung. Die wenigsten nutzen dabei aber die Möglichkeit wissenschaftlicher Unterstützung durch Uni und Hochschulen. tea schlägt ab sofort die Brücke.
Ort:
Hotel Alpenhof
Donauwörtherstr. 233
86154 Augsburg
Referent/in/en:
Andreas Thiel, Vorstand, Nadine Pousttchi, Projektleiterin, Peter Boegler, Unternehmensberater der Augsburg GmbH.
Die Fotos (Susanne Scholz) lassen sich durch anklicken vergrößern.
Augsburg (ch). Zur Förderung der Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen in der Region Augsburg und Nordschwaben stehen Transferstellen bereit, die sich hochschul- und branchenübergreifend zum Transfernetzwerk "TEA" zusammengeschlossen haben. Der Geschäftsführer der Augsburg GmbH, Andreas Thiel, Vertriebsleiter Peter Boegler und Projektleiterin Nadine Pousttchi stellten im Rahmen der Unternehmertreffs des BDS (Bund der Selbständigen) Augsburg das Projekt vor.
In einer Umfrage im Wirtschaftsraum Nordschwaben und Augsburg bestätigten 98% der Unternehmen, dass sie großes Interesse an einer Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen hätten. Die größten Hemmnisfaktoren wären aber die fehlende Information über die richtigen Ansprechpartner in den Hochschulen und die fehlenden Informationen über das Angebotsspektrum. TEA ist ein Netzwerk von Hochschul-Transfereinrichtungen Augsburg (TEA) und wird vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.
Wer ist TEA?
Unter dem Dach "TEA" arbeiten Hochschul-Transfereinrichtungen Augsburg zusammen mit Transfermittlern zur regionalen Wirtschaft:
ITW Institut für Technologietransfer und Weiterbildung, Hochschule Augsburg (Projektträger)
AMU Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung, Universität Augsburg
FZG Anwenderzentrum Antriebstechnik
iwb Produktionstechnisches Anwenderzentrum
TCW Technologie-Centrum Westbayern
Augsburg GmbH Wirtschaftsförderung.
Die Mitglieder des BDS zeigten mit vielen Fachfragen an Peter Boegler und Andreas Thiel ihr Interesse an dem Thema. BDS-Vorsitzender Rolf D. Neuburger glänzte mit einer gekonnten Zusammenfassung des Themas. Auch Klein- und mittelständische Unternehmen betrieben Forschung und Entwicklung, so Neuburger. Die wenigsten aber nutzen dabei die Möglichkeit wissenschaftlicher Unterstützung durch Uni und Hochschulen. „Hier gibt es Know How, wissenschaftliche Mitarbeiter und die notwendige technische Infrastruktur“, freute sich der Vorsitzende für seine Mitglieder.
Tini Hornischer