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Dienstag, 24. Juli 2007, 18:30 Uhr

Ablauf: Die Bedeutung Europas für den Mittelstand

Über 70 % aller Gesetze kommen aus Brüssel. Aber auch zahlreiche Fördermittel und Programme werden auf Europäischer Ebene durchgeführt. Hören wir uns aus erster Hand und berufenem Munde an, wie wir Mittelständler davon profitieren können.

Ort:
Hotel Alpenhof
Donauwörtherstr. 233
Augsburg

Referent/in/en:
Markus Ferber,
Mitglied des Europäischen Parlamentes  


Ohne EU stünden wir an der Grenze im Stau. Von verschwundenen Kontrollhäuschen und vielen anderen Verbesserungen berichtete kürzlich die Presse anläß des 50. Geburtstages der EU.

Aus kompetentem Munde hören wir, was „Brüssel“ uns klein- und mittelständischen Unternehmen bringt. Markus Ferber wird uns als Mitglied des Europäischen Parlamentes Rede und Antwort stehen.

50 Jahre EU - wie können Mittelständler heute von der Europäischen Gemeinschaft profitieren?

In diesem Jahr feiern wir das 50-jährige Bestehen der Gründungsverträge der EU. - 50 Jahre, in denen sich die EU in vielerlei Hinsicht geändert hat. Nicht nur die Zahl der Mitglieder ist von 6 auf 27 gestiegen, auch viele einst in nationalistischer Hand liegende Politikbereiche sind in die Entscheidungsbefugnis der EU übergegangen.

Die Wirtschaft stand dabei immer ganz oben auf der Tagungsordnung - schon die Gründungsväter waren darauf bedacht, eine europäische Wirtschaftspolitik in einer Freihandelszone zu errichten.

Was wir heute haben, ist aber weitaus mehr: wir können stolz auf einen funktionierenden europäischen Binnenmarkt mit freien Waren-, Dienstleistungs-, Personen- und Kapitalverkehr blicken.

Charakteristikum diese Binnenmarktes ist es, dass nicht nur die Bedürfnisse der Verbraucher berücksichtigt werden, sondern insbesondere die der Produzenten: und mit europaweit 23 Mio kleinen und mittelständischen Unternehmen und 75 Mio Arbeitsplätzen steht der Mittelstand im Mittelpunkt des politischen Interesses der EU.

Denn Wachstum, Beschäftigung und Exportweltmeister kommen nicht von ungefähr – und darüber ist sich auch die EU im Klaren. Gerade für die erfolgreiche Umsetzung der Lissabon-Strategie ist die EU auf die intensive Zusammenarbeit mit dem Mittelstand angewiesen. Um dem Mittelstand die Arbeit zu erleichtern und ihn weiterhin zu fördern, schlägt die EU viele Wege ein: so soll es zur Vereinfachung des teils komplizieren EU-Rechtsrahmens kommen, unternehmerisce Initiativen mehr gefördert, und auch der Zugang zu Finanzmitteln verbessert werden. Das Angebot an finanzieller Unterstützung ist vielfältig: Geld gibt es z.B. aus dem Förderprogramm LIFE+, aus dem Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation CIP oder aus den diversen Strukturfonds.

Wie die Gegenwart und vor allem die Zukunft des Mittelstandes in der EU aussehen wird, können Sie mitentscheiden: freuen Sie sich auf eine interessante Diskussion mit Markus Ferber, Mitglied des Europäische Parlamentes.

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