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Dienstag, 31. Mai 2005, 18:30 Uhr

Ablauf: Ein neues Pflanzenparadies

Gartengeschäfte gibt es viele. Das neue Pflanzenparadies an der B 300 ist ein Element innerhalb eines umfassenden Unternehmensverbundes. Was hat der Kunde dadurch für Vorteile? Dies sind gleichzeitig Anregungen auch für andere Branchen.

Ort:
Pflanzenpararadies an der B 300 in Neusäss

Referent/in/en:
Herbert Wörner  


Ein neues Pflanzenparadies

Seit Anfang der 70er Jahre ist Gärtnerei Wörner in Diedorf-Lettenbach. Der Betrieb wuchs von einer kleinen Gärtnerei zu einem der leistungsfähigsten Dienstleistungsunternehmen der Grünen Branche in Schwaben. Über 40 Fachkräfte arbeiten in den Bereichen Gartengestaltung, Baumpflege, Innenraumbegrünung, Grabpflege. Daneben unterhält das Unternehmen noch zwei floristische Fachgeschäfte in Augsburg und betreibt die gärtnerische Produktion für den Eigenverbrauch.


Der neue Betriebsteil in Neusäß-Westheim an der B 300 mit etwa 17.000 m² soll das Aushängeschild des Gesamtunternehmens werden. Täglich fahren 30.000 Autos vorbei – alles potentiellen Kunden. Die kombinierte Verkaufs- und Produktionsanlage mit rund 2.000 m² überdachter Fläche umfasst Gewächshausanlage mit modernster Klima-, Heizungs- und Bewässerungstechnik. Die Kombination von gärtnerischen Komponenten und Dienstleistungen ist einmalig im ganzen südbayerischen Raum.

Logistisch wird eine Kernkompetenz des Unternehmens für die Zukunft immer wichtiger, nämlich eine ortsnahe Produktion von verderblichen Verbrauchsgütern. Die Produktion von Pflanzen nahe am Standort des Verkaufs bedeutet, relativ unbelastet zu sein von den zukünftig steigenden Transportpreisen. Des weiteren bedeutet es ein deutliches Abheben von den Mitbewerbern dadurch, dass Kunden dort kaufen können, wo die Pflanze auch produziert wird. Produziert wird, was vor Ort auch verbraucht wird. Für die Zukunft wird in diesem Bereich wahrscheinlich noch viel stärker investiert werden, um die Bedürfnisse des Verkaufs überhaupt annähernd decken zu können.

Lassen wir uns berichten, mit welchen Problemen ein lokales Unternehmen zu kämpfen hat. Herbert Wörner wird uns auch so manche Info geben, die nicht in der Zeitung steht.

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